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Lesetagebuch
Das hier ist mein Lesetagebuch ;) Ich abreite im Moment nicht daran, da ich mit der Uni einfach zu viel zu tun habe und dafür auch ganz viel lesen muss (da ich mit dem HP umgezogen bin, hab ich die Einträge von der alten Adresse alle hier reinkopiert und deswegen, haben sie alle dasselbe Datum)
Return to Labyrinth by Jake T. Forbes & Chris Lie
Barbara am 16.11.2008, um 14:54:47 Uhr
 

So gestern habe ich neue Bücher per Post bekommen: Deine Geschichte von Julie Myerson, Geo Epoche: Die Französische Revolution (na ja, eigentlich ein Heft) und dann wäre da noch das, was ich gestern gleich ausgelesen habe: "Return to Labyrinth Vol. 2". Story von Jake T. Forbes. Art von Christ Lie. "Return to Labyrinth" ist also ein Comic und ich würde sagen der Stil ist erinnert an Manga, aber nicht sehr extrem. Aber ich bin auch nicht wirklich qualifiziert, um zu sagen "Ja, das ist Manga!" denn ich kenne ich überhaupt nicht mit sowas aus^^

Wie auch immer. Ich mussa sagen, dass es mir die Story angetan hat und ich kann es kaum erwarten, wenn im Dezember Vol. 3. kommt. Soweit ich weiß sind es ingesamt 4 Teile. Oh ich bin schon so gespannt!

Die Reihe ist die Fortsetzung zu Jim Henson's "Labyrinth" mit David Bowie als Goblin King Jareth. Um genauer zu sein, geht es um Toby, das Baby, dass Jareth auf den unbedachten Wunsch von Toby's Schwester, mit in sein Reich genommen hat. Sarah konnte ihren Halbbruder aber dann wieder zurück holen. Aber das Shipper-Herz fangt an zu pochen, wenn man so manche Aussagen hört. Jareth zu Sarah am Ziel: "Just fear me. Love me. Do as I say and I will be your slave."

Tja, und da kommen wir auch gleich dazu, warum ich diesen Comic so mag: auch wenn es wirklich in erster Linie um Toby geht, der von Jareth zu seinem Erben gemacht worden ist und der neue Goblin König sein soll, so gibt es doch ein paar Szenen, die das Shipper-Herz höher schlagen lassen! <3

 

Nacht der Angst von Brenda Joyce
Barbara am 16.11.2008, um 14:54:15 Uhr
 

Wieder ist ein Buch ausgelesen und zwar: "Nacht der Angst" von Brenda Joyce; Francesca Cahill's 5. Fall! Für alle die Francesca nicht kennen: Sie lebt 1902 in New York, ihre Mutter würde sie natürlich nur zu gerne verheiraten, doch Fran hat zwei Vorlieben: Sie ist Kriminalistin aus Leidenschaft und in - so glaubt sie - einen verheirateten Mann verliebt: Rick Bragg, den Polizeipräsidenten der Stadt. Aber wir Leser(innen) wissen natürlich, dass sie Calder Hart (Rick's Halbbruder über dieselbe Mutter) liebt, zu dem sie sich auch vorallem körperlich hingezogen fühlt ;)

Gut jedenfalls geht es in ihrem fünften Fall um Folgendes:

New York, 1902: Eine berühmte Schauspielerin wird tot aufgefunden - und die Spuren weisen auf ihren Liebhaber, Evan Cahill. Francesca, seine Schwester und "Kriminalistin aus Leidenschaft", stürzt sich mit Feuereifer in die Ermittlungen, um ihren Bruder zu entlasten. Schon bald gerät sie es selbst in das Visir des Killers. Bei Rick Bragg, dem Polizeipräsidenten von New York, dem ihr Herz gehört, obwohl er verheiratet ist, sucht Francesca diesmal vergebens Trost - wer kann sie retten?

Und die Antwort ist: Calder Hart xD hach, die beiden sind so ein süßes Pärchen^^ Na, wie auch immer, jedenfalls hat mir dieses Buch umglaublich gut gefallen! Es ist abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Brenda Joyce Bücher zählen zu denen, bei denen man, wenn man ab den ersten paar Seiten in der Story drin ist, einfach nicht mehr aufhören kann. Ganz besonders liebe ich natürlich die Liebesränken zwischen Calder und Francesca, aber auch zwischen Sarah Channing (Evan's Zwangsverlobte, die selber nicht glücklich darüber ist und eine Künstlerin ist) und Rourke Bragg, Rick's Halbbruder über denselben Vater, und Evan und Maggie Kennedy bahnt sich (hoffentlich) etwas an. Und dann gibt es ja natürlich noch allerlei anderes, wie die Ehekrise von Connie (Fran's Schwester) oder Bragg's Ehefrau Leigh-Anne.

Fazit: Spannend, aufregend, gefühlvoll und leidenschaftlich!!! Kaufen, kaufen, kaufen!!!


 

Piraten! Ein Affentheater auf hoher See von Gideon Defoe
Barbara am 16.11.2008, um 14:53:47 Uhr
 

Und schon wieder habe ich ein Buch fertig. Oder wohl eher Büchlein, denn mit seinen 172 Seiten in (etwas kleiner als) A5 Format hat man "Piraten! Ein Affentheater auf hoher See" von Gideon Defoe sehr rasch durch gelesen.

ACHTUNG! Britischer Humor!

Ich bin ein erklärter Freund vom British Humor, darum kann ich nicht wirklich vollkommen objektiv sein und sagen, ob dieses Buch auch was für Leute ist, die den Humor der Briten hassen. Wahrscheinlich nicht, denn britischer Humor ist vorallem seltsam, skuril, absurd und schwarz.

Darum geht's: 1837. Die Ära der Freibeuterei nähert sich dem Ende und die Piraten langweilen sich. Spontan kapern sie das Schiff eines gewissen Charles Darwin. Gemeinsam mit ihm geraten sie in ein Abenteuer, bei dem die Funken vor Säbelrasseln, britischem Humor und exzessivem Grog-Genuss nur so sprühen.

Die Geschichte ist typisch britisch... und Schinken spielt eine gaaaanz große Rolle, denn der Pritatenkapitän liebt Schinken. Und seinen gepflegten Bart.

Gut, aber was ist nun so tpyisch britisch? 1. es ist schwarz. Nicht der Einband. Gut, der teilweise auch. Ich meine, die Schilderung der Tode, über die auf ganz banale weiße erzählt wird, so als wären sie nichts besonders, was eben typisch britisch ist. Und ab und an, muss der Piratenkapitän halt mal jemanden aufspießen. 2. es ist absurd. Man bedachte die Mineralien-Schlacht zwischen den Piratenkapitän und dem Schurken.

Meiner Ansicht nach, wird die Geschichte nicht zu Unrecht mit Monty Python verglichen.

Eines noch zum Schluss: Niemals, aber auch NIEMALS, darf dieses Buch mit Christopher Moores Werken verglichen werden. Es ist einfach eine der größten Sünden, wenn man versucht britischen Humor mit dem eines Amerikaners gleichzusetzen. Das geht einfach nicht! Wenn die Briten absurd schreiben, dann ist es Kunst. Wenn es ein Amerikaner versucht, dass wirkt es auf gesetzt.

So ich werd' heute jedenfalls noch mit "Nacht der Angst" von Brenda Joyce anfangen, dem 5. Fall von Francesca Cahill :)

 

Liebe auf den ersten Biss von Christopher Moore
Barbara am 16.11.2008, um 14:53:20 Uhr
 

So nach einer Matura Pause melde ich mich zurück und habe auch schon ein Buch ausgelesen: "Liebe auf den ersten Biss" von Christopher Moore.

Christopher Moore mag einigen vielleicht ein Begriff sein. Mir jedenfalls war er keiner und ich hatte keine Ahnung, dass sein anderes Buch "Die Bibel nach Biff" wirklich berühmt ist. Na ja, so ging ich jedenfalls ohne voreingenommen zu sein, an dieses Buch rann.

Die Geschichte beginnt damit, dass Tommy von seiner Freundin Jody in einen Vampir verwandelt worde ist und es gelingt dem Autor wirklich Lachtränen hervor zu rufen. Dies schafft er auch noch bis zur Hälfte des Buches. Doch dann dämmerte es mir langsam und ein Gedanke über nahm mein Gehirn: Der versucht zwanghaft komisch zu sein.

Von da an, gelang es mir nur noch ab und zu über etwas zu lachen. Viel mehr ärgerte es mich, dass Christopher Moore versucht auf jeden Fall witzig zu sein.

Da wäre zunächst Mal Abby Normal (die menschliche Teenager-Dienerin von Jody und Tommy), die wohl eine Mischung aus Goth, Punk und von heutiger Sicht vielleicht auch Emo ist. In ihr sind zunächst alle Stereotypen versammelt. Was man Mr. Moore aber zu gute halten muss, ist dass er hier (natürlich auch aus Gründen des zwanghaften Witzes) einen anderen Stil zu verwändern, der recht einfälltig ist und deswegen zu Abby passt.

Ich muss zu geben, dass Buch hat mich nicht vom Hock gerissen. Die Witze und Gags wiederholten sich. Anfangs waren natürlich die dauernden Sex-Witzchen amüsant, doch mit der Zeit waren sie auch schon ausgelaugt.

Alles in allem, ein einfach Buch für Zwischendurch ohen Tiefgang (in Bezug auf Handlung und Charaktere), wenn man mal ein bisschen auf Heiterung braucht, allerdings ist es nichts für Bis(s) Fans oder für jemanden der romantische Grusel-Vampir-Bücher mag. Aber Achtung: hier bei handelt es sich um eine Fortsetzung! Ich war zunächst verwundert, warum alles so verwirrend war, bis ich es heraus fand, denn im oder am Buch selbst wird es nicht erwähnt.

Etwas zu schnell, zu platt und zu einfach kam dann auch das Ende.

Spoiler-Wahrung:

Es wirkte so, als wäre Moore nichts besseres eingefallen. Jedenfalls wurden Jody und Tommy, die am Tage natürlich in eine Art Trance-artigen Schlaf fallen, in Bronze gegossen, wie es Tommy wohl am Ende des ersten Teils mit Jody und dem alten Vampir (der wohl der Gegenspieler in dem Buch ein soll) gemacht hat. Diese Idee entsprang Abby, die meinte, dass die beiden so in alle Ewigkeiten in Liebe vereint sein würden.

Gut, ein andere Ende wäre auch nicht wirklich denkbar, denn Tommy mag das Vampirsein gar nicht mehr und Jody schon. Irgendwie habe ich aber trotzdem den Klimax vermisst, der mir sagt "so jetzt musst du dich dann aber langsam auf's Ende vorbereiten".


 

Denn es ist Schiller...
Barbara am 16.11.2008, um 14:52:55 Uhr
 

Denn es ist Schiller... und ich liebe ihn <3

Ich habe schon vor einiger Zeit "Die Jungfrau von Orleans" gelesen bei dem der Konflikt zwischen Natur und Ideal ganz hervorragend dargestellt ist. Ganz besonders gefallen hat mir auch die Liebe zwischen Johanna und Lionel:

Lionel: „- Antworte mir, Johanna! Sei die Meine,

Und gegen eine Welt beschütz ich dich.“

Die Wallenstein-Triologie war etwas lang, aber immer wieder diese kurzen Szenen zwischen Thekla und Max ^__^ Die beiden waren so unglaublich süß. Besonders liebe ich diese Stellen:

Thekla: „Wir haben uns gefunden, halten uns

Umschlungen, fest und ewig.“

Thekla: […] Ich würde

Dich immer lieben. Was du auch erwählt,

Du würdest edel stets und deiner würdig

Gehandelt haben“

Thekla: „Wenn du dir selbst getreu bleibst, bist dus mir.“

Ja, ja, Thekla ist meine Lieblingsfigur... und seit neuestem auch einer meiner Lieblingsnamen.

Don Karlos war dann schon etwas lang. Aber mir gefiel Posa und die Freundschaft zwischen im und Karlos. Aber ich mag ja Menschen mit Idealen. Und Posas haben mir so sehr an die der großen Revolition erinnert xD Freiheit oder den Tod!

Da fällt mir auf, so ein Zitat gab es in "Die Räuber": "Ich fühle eine Armee in meiner Faust - Tod oder Freiheit!"

So genug abgeschweifet. Das letzte Stück wäre dann noch "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua". So berauschend wie die Räuber war es nicht gerade. Die Charakteren waren teils etwas zu flach und nur Fiesco hat wirklich zwei Charakterseiten in sich vereint.

Also das Fazit: Schiller muss man lieben und die Traummänner aus den Dramen sind Franz aus "Die Räuber" und Lionel aus "Die Jungfrau von Orleans"^^



 

Pygmalion von Georage Bernard Shaw
Barbara am 16.11.2008, um 14:52:00 Uhr
 Pygmalion by George Bernard Shaw



pygmalion


Inhalt:

Die wohl berühmteste Wette der Literaturgeschichte: Colonel Pickering wette mit Professor Henry Higgins, dass letzerer es nicht schafft aus dem gewöhnlichen Blumenmädchen in seches Monaten so weit "umerzogen" zu haben, dass man sie der Öffentlichkeit zeigen kann, ohne dass jemand von ihrer niederen Herkunft erfährt. Das Polt dürfte einigen wohl bekannt vor kommen. Vielleicht aus dem Musical/Film My Fair Lady, welches/welcher auf Shaw's Stück beruht.

In Laufe der Geschichte scheint es so, als verliebe sich Liza (von Higgins Eliza genannt) in den Professor, doch dieser erwidert ihre Gefühle nicht. Auch wenn ich denke, dass er eifersüchtig war, als Liza im erzählt hat, dass sie Freddy heiraten wird. Sein Lachen am Ende des Stückes wäre noch ein Beweis dazu. Obwohl Shaw ja selber gesagt hat, dass Higgins und Liza niemals zusammen kommen könnten. Aber was weißt der schon? Er ist ja nur der Autor xD

Meinung: Es war einfach großartig! Aber man muss unbedingt die englische Originalfassung lesen und zwar die Reclamausgabe. (Link: einfach auf das Bild oben klicken) Englisch, weil die Übersetzung einfach schrecklich ist und Reclam, wegen der umgangssprachlichen Ausdrücke, die hier unten auf den Seiten übersetzt werden.

Meine Lieblingszitate:

“The difference between a lady and a flower girl is not how she behaves, but how she’s treated.” – Liza
Meiner Ansicht nach die Hauptaussage des Stücks

“By George, Eliza, I said I’d make a woman of you; and I have. I like you like this.” – Henry Higgins
Hach, das war schön gesagt... *träum*

Freddy: “Are you walking across the Park, Miss Doolittle? If so –
Liza: “Walk! Not bloody likely!”
xD das war lustig, als alle geschockt waren, als Liza bloody sagt^^

Henry Higgins: “[…] My manners are exactly the same as Colonel Pickering’s.”
Liza: “That’s not true. He treats a flower girl as if she was a duchess.”
Henry Higgins: “And I treat a duchess as if she was a flower girl.”

Liza (to Freddy): “Don’t you call me Miss Doolittle, do you hear? Liza’s good enough for me.”

Henry Higgins (to Liza): “The question is not whether I treat you rudely, but whether you ever heard me treat anyone else better.”
 

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"Der Tod ist erst der Anfang der Unsterblichkeit."
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- "Ballade vom Zuchthaus in Reading" von Oscar Wilde
 
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